Ausstellungskooperation „possible abstraction“ mit Galerie Lohaus Sominsky, München.
15.06.2025 – 12.07.2025
Pünktlich zur ART Basel 2025 startete die Ausstellung in den Galerieräumen des Kunstraumes von nicole kurz. Art Curation & Consulting im Gebäude von pulpo in Weil am Rhein.
Gezeigt wurden Werke der Künstlerinnen Janina Roider, Malerei und Skulptur, Jieun Park mit Malerei und Zeichnung sowie Hannes Heinrich mit Malerei.
Markus Edgar Ruf – Fotografie und Film
05.09.2025 – 26.10.2025
Markus Edgar Ruf richtet seinen fotografischen Blick auf das, was im Laufe der Zeit von der Gesellschaft oft übersehen wird. Mit einer feinsinnigen Bildkomposition und einer Kombination aus gestalterischem und dokumentarischem Ansatz bringt er das Verdrängte und Übersehene zurück ins Bewusstsein. Dabei setzt er es in einen neuen, reflektierten Kontext.
Markus Edgar Ruf vereint in seinem Schaffen technische Affinität mit einer tiefen Zuneigung zur analogen Fotografie. Trotz seines Bezugs zu digitalen Medien schätzt er die Unvorhersehbarkeit und emotionale Qualität des Analogen, was seinen Bildern eine besondere Tiefe und Authentizität verleiht. Diese Dualität – Technik und Emotion, Planung und Zufall – spiegelt sich in vielen seiner Projekte wider.
In seinen Landschaftsabbildungen sieht er die Schönheit der Natur und nutzt ihre natürliche Ästhetik. Subtile Bildkompositionen sowie die Konzentration auf Stimmungen und Momente werden insbesondere bei seinen Reisedokumentationen und Landschaftsmotiven offenbar. Diese Arbeiten zeichnen sich durch eine harmonische Verbindung von Licht, Schatten und Komposition aus.
In seinen poetischen Erzählungen, die lose und leicht über die Wand verteilt gehängt wurden, sieht der Betrachter nur einen Ausschnitt aus dem großen Ganzen, eine oft angeschnittene Detailaufnahme, ein Lenken des Auges auf ein ganz bestimmtes Momentum oder das Festhalten eines bestimmten Augenblicks.
In vielen seiner Motive, vor allem in seinen figürlichen Abbildungen, sind die Körper nur angeschnitten, oftmals kopflos oder die Figuren verstecken sich unter Tüchern und Gegenständen. Diese Arbeiten beinhalten einen großen poetischen Charakter und greifen das Momentum der Überraschung, zuweilen auch des Skurrilen auf.
Diese Ausstellung zeigte das Zusammenspiel von künstlerischer Konzeption und kuratorischer Expertise. Sie war geprägt von der intensiven kreativen Kooperation, den zugrunde liegenden Ideen und dem Dialog, der jede einzelne fotografische Arbeit begleitete.