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Was Kunst für mich persönlich bedeutet


Die Freude, Begeisterung und Leiden­schaft für die Kunst begann schon während meiner Schul­zeit und setzte sich über die Wahl meines Studiums der europäischen Kunst­geschichte an der Universität Heidelberg bei Prof. Dr. Hans Dieter Huber sowie über meine lang­jährige aktive Tätig­keit im städtischen Kunst­verein (Rheinfelden/Baden) fort.

In meiner wissen­schaft­lichen Magisterarbeit, ein system­analytischer Ansatz über Pablo Picassos Varia­tionen der „Las Meninas“ nach dem Vorbild Diego Velazquez‘, war es mir wichtig, ein möglichst breites zeit­liches Spektrum der Kunst­geschichte abzudecken und sie in ihrer Entwicklung und Komplexität abzubilden.

Mein Hauptaugenmerk liegt heute auf den zeit­genössi­schen Kunst­strömungen der Malerei, Skulptur, Fotografie und der Grafik.

Schon bei der Kombination meiner Studien­fächer legte ich großen Wert auf eine professionelle Ausrichtung meiner Geschäftstüchtigkeit, so dass ich mich für ein zusätzliches Studium der Volks­wirtschafts­lehre entschied, das ich mit dem Magister abschloss. Mir war es wichtig das Feinsinnige der Kunst mit dem klaren Verständnis eines Business Kontextes zu verbinden.

Während meiner 20-jährigen kuratorischen Leitung des städtischen Kunst­vereins in Rheinfelden und über 50 Aus­stellungen in allen Kunst­gattungen, konnte ich in meiner Funktion als Vorstand, den ehemals traditionell orientierten Kunst­verein zu einer modernen und zeit­genössischen Ausrichtung führen. Meine lang­jährige Tätig­keit im Kunst­verein sowie die Mitarbeit im Gremium des Zonta Regio Kunst­preis Ausschusses, ermöglichte mir, fundierte Erfahrungen im kuratorischen Bereich zu machen, meine eigene Hand­schrift zu entwickeln und ein komplexes, nationales und inter­nationales Netzwerk aufzubauen.

Kunst bedeutet für mich nicht allein der Ausdruck von Ästhetik, ist auch kein Luxus oder eine reine Wert­anlage. Viel­mehr berührt Kunst meine Sinne, motiviert mich, immer wieder neue Perspektiven einzunehmen und inspiriert mich, meinen Gedanken und Zielen neue Richtungen zu geben.

Daher ist jede Begegnung mit einer Künstlerin und einem Künstler für mich eine Reise der In­spiration, mich auf deren per­sönliche Welt­anschauung, deren Geschichte, künstle­rische Werte und auf die von ihnen gewählten Aus­drucks­mittel ein­zu­lassen, verbunden mit der Absicht, ihre Kunst und deren Intention zu verstehen.

Portraitfoto von Nicole Kurz